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Die Migration in Polen kam in den letzten zehn Jahren sehr häufig vor. Es gibt keine Familie in Polen, in der es keinen Auswanderer gibt. Oft ist es ein Traum vieler junger Menschen in Polen die Schule zu beenden und dann auszuwandern. Viele Menschen wollen auswandern und erkennen den Preis nicht, den sie dafür bezahlen müssen. Die Lektüre von den Lebensläufen vierer polnischer Einwanderer, die sich in Berlin niederließen, soll zum Nachdenken und zur Diskussion provozieren, was Auswandern aus bedeutet und welche Konsequenzen es haben kann. (Broschüre: Ich bin ein ½ Berliner, Ich erzähle euch meine Geschichte).

Auf der Grundlage dieser Broschüre führen wir einen eintägigen Workshop in Gdank/Polen in XX Liceum Ogólnokszta³c±cym im. Zbigniewa Herberta und in der Katholischen Schule St. Marien in Berlin unter dem Thema: Migration durch.
Der Workshop, der in Berlin in einer Sekundarschule mit Polnisch als zweite Fremdsprache durchgeführt wird, wird vor allem mit Kindern der polnischen Einwanderer, die in Berlin leben durchgesetzt. Hier sollte das Lesen der Broschüre die Frage provozieren: Warum sind meine Eltern nach Berlin gezogen? Warum sind sie ausgewandert? Was ist meine Einstellung zu Polen? Was ich fühle, wenn ich nach Polen fahre? Wie ist meine Beziehung die zu den polnischen Jugendlichen?

Das Ziel des Projekts
Das Arbeiten in den beiden kulturellen Gruppen von polnischen und deutschen Jugendlichen, ist ein Versuch, das Schema des Begriffes "Auswanderung" zu brechen, die Vielzahl der Phänomene die den Begriff Auswanderung, die kulturelle Andersartigkeit erklären. Die Öffnung der Grenzen und das Zusammensein in Europa werden nicht immer korrekt von Menschen verstanden. Die Offenheit gegenüber den anderen Kulturen und gleichzeitig das Bewusstsein der eigenen kulturellen Wurzeln, sind Themen, die wichtig sind und oft in einem Umfeld von jungen Menschen vernachlässigt werden. Die Menschen, die in ein paar Jahren selber ein neues gemeinsames Europa bilden werden.

 

Am 12.10.2011 hat der erste Teil des Projektes stattgefunden. Im XX Liceum Ogólnokszta³c±cym im. Zbigniewa Herberta in Gdansk/Polen in der Klasse 1 F wurde ein Workshop durchgeführt.

 

 


Der zweite Teil des Projektes fand am 13.12.2011 in der Katholischen Schule St. Marien in Berlin statt.

 

 

 

Gefördert aus Mitteln der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit


(Zuständige: Frau Mariola Stachurska)