Idee
Durch die Globalisierung werden NGOS aus Polen und aus Deutschland
immer wieder aufs Neue herausgefordert. Ihre Mitarbeiter brauchen
ein breites Spektrum von Schlüsselkompetenzen sowie die Fähigkeit,
mit aktuellen und potentiellen Projektpartnern aus verschiedenen Ländern
und Kulturen effizient kommunizieren zu können. In jeder Kultur
kommen die Einstellung zur Autorität, zur Bürokratie, zur
Wahrheit und Verantwortung, sowie die Sichtweisen auf Kreativität
und Kollegialität auf unterschiedliche Weise zum Ausdruck.
Die Fähigkeit, Kulturunterschiede, Vorurteile und Barrieren in
der internationalen Zusammenarbeit zu erkennen und mit ihnen umzugehen,
sowie die Fähigkeit, gemeinsame Spielregeln zu bestimmen, sind
entscheidend für die Bildung des Vertrauens in der Gruppe, sowie
für die erfolgreiche Durchführung von gemeinsamen Projekten.
Um Kontakte mit Organisationen aus Polen bzw. Deutschland zu erleichtern
oder um das Zusammenarbeit innerhalb eines bereits bestehenden deutsch-polnischen
Teams zu verbessern und effizienter zu gestalten, organisieren wir
eine Reihe von interkulturellen Seminaren, die Entwicklung von Kompetenzen,
die in einem multikulturellen Kontext unabdingbar sind, zum Ziel haben.
Ziele der Seminare
Das Hauptziel unserer Seminarreihe ist Vermittlung von Wissen über
die Kultur der Herkunftsländer von aktuellen und künftigen
Projektpartnern. Es ist für uns von großer Bedeutung, dass
unsere Teilnehmer erkennen, dass die Klischeevorstellungen, unterschiedliche
Reaktionen und Verhaltensweisen jeweils in einer bestimmten Kultur
ihre Wurzeln haben und dass dies enorme Konsequenzen für die
internationale Zusammenarbeit haben könnte. Wir wollen unseren
Teilnehmern zeigen, wie sie mit diesen Unterschieden kreativ und effizient
umgehen können. Das weitere Ziel besteht in der Vermittlung von
psychologischen Prinzipien der Gruppendynamik, insbesondere in einem
multikulturellen Team und in der Beratung in konkreten Verhandlungssituationen
im internationalen Kontext.
(Zuständige: Frau Dr. Anna Storck, Frau Ania Czechowska)